Industrie braucht Energie – Spatenstich für Batteriepark in Waltrop

Auf Einladung von Trianel und Luxcara nahm newPark-Geschäftsführer Andreas Täuber am 21. September am Spatenstich für den neuen Batteriepark in Waltrop teil. Mit dabei war auch Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit einer geplanten Leistung von 900 MW und einer Speicherkapazität von mindestens 1.800 MWh entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu newPark ein Batteriespeicher von erheblicher Dimension. Der Baustart macht sichtbar, wie stark sich die Energieinfrastruktur im nördlichen Ruhrgebiet derzeit weiterentwickelt. Die Größenordnung des Vorhabens wird auch in der aktuellen regionalen Berichterstattung hervorgehoben.

Industrie braucht Energie. Eine sichere, leistungsfähige und zunehmend klimaneutrale Energieversorgung ist eine wesentliche Voraussetzung für wettbewerbsfähige Industriestandorte. Speichertechnologien können dabei einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie Flexibilität schaffen und Erzeugung und Verbrauch besser miteinander verbinden.

„Zukunftsfähige Industriestandorte müssen Flächenentwicklung und Energieinfrastruktur von Anfang an zusammendenken. Der Batteriepark in Waltrop zeigt, welches Potenzial unsere Region für die Energieversorgung der Industrie von morgen besitzt“, so newPark-Geschäftsführer Andreas Täuber.

Auch für die weitere Entwicklung von newPark ist die Verbindung von industrieller Flächenentwicklung und leistungsfähiger Energieinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Der Standort im nördlichen Ruhrgebiet bietet hierfür hervorragende Voraussetzungen und eröffnet die Chance, industrielle Wertschöpfung, Energiewende und Strukturwandel miteinander zu verbinden.

Der LEP stärkt newPark – aber Photovoltaik ersetzt keine Industriearbeitsplätze

Die 3. Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) stärkt die Position des newPark als einen der zentralen Standorte für großflächige Industrieansiedlungen in Nordrhein-Westfalen. Die Festlegung von rund 330 Hektar für landesbedeutsame Großvorhaben ist ein klares Signal: Das Land NRW stuft den Standort weiterhin als strategisch relevant ein und schafft damit die notwendige Planungssicherheit, um die Entwicklung mit klarem Fokus voranzutreiben.

Weniger überzeugend ist die optionale Bereitstellung von 165 Hektar für die Errichtung von Photovoltaikanlagen innerhalb des Plangebiets. „Regenerative Energieerzeugung ist wichtig, sollte aber an anderen, hierfür besser geeigneten Standorten realisiert werden, um keine Konkurrenz zur knappen Ressource ‚Industriefläche‘ entstehen zu lassen“, betont Andreas Täuber, Geschäftsführer der newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Der Mehrwert des newPark liege in seiner Funktion als industrieller Beschäftigungsstandort – genau dafür wurde das Projekt initiiert und genau dafür wird es gebraucht. „Die Ansiedlung auch energieintensiver Unternehmen ist für die Zukunftsfähigkeit des nördlichen Ruhrgebiets zentral. Daran werden wir weiterarbeiten.“

„Die Ansiedlung auch energieintensiver Unternehmen ist für die Zukunftsfähigkeit des
nördlichen Ruhrgebiets zentral.“

Andreas Täuber, Geschäftsführer der newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

Gespräche mit Investoren zeigen: Die Nachfrage nach großflächigen, gut erschlossenen Industrieflächen ist hoch, besonders im Bereich der technologisch anspruchsvollen Produktion. „Diese Unternehmen bringen Innovation, Wertschöpfung und nachhaltige industrielle Beschäftigung. Das ist der Weg in eine wirtschaftlich stabile Zukunft“, betont Täuber.

Gemeinsam für die Region

Hinter dem newPark steht eine regionale, städteübergreifende Kooperation, die deutschlandweit ihresgleichen sucht. 23 Kommunen und zwei Kreise beteiligen sich an der Planung, Finanzierung und Realisierung des Industrieareals. Beteiligt sind außerdem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, die NRW.URBAN GmbH, die WiN Emscher-Lippe GmbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH. Auch politisch kann der newPark auf eine breite Unterstützung setzen: der Kreistag des Kreises Recklinghausen und 23 Stadträte stehen mehrheitlich hinter dem Projekt. Zahlreiche weitere Verbände vom DGB bis zu den Kreishandwerkerschaften stützen die Entwicklung dieses landesweit bedeutsamen Industrieprojektes.