Motor für Wachstum und Arbeit
Hoffnungsträger für tausende neuer Arbeitsplätze
Im newPark sollen die Industrien und Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Andere Regionen, z.B. Thüringen, belegen, dass mit einem Flächenkonzept wie newPark tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI) hat 2005 die voraussichtlichen direkten und indirekten Wirkungen des Industrieparks auf Wertschöpfung und die Beschäftigung geschätzt.
Ausgangspunkt der RWI-Untersuchung sind die direkten Effekte auf dem newPark-Gelände in der Bauphase und in der Betriebsphase des Parks. Die Untersuchung bezieht sich auf die Gesamtfläche Datteln und Waltrop. Zurzeit werden nur die ersten beiden Bauabschnitte auf Dattelner Gebiet realisiert. Das entspricht etwa zwei Drittel der Gesamtfläche Datteln/Waltrop.
In der Bauphase werden die Park-Infrastruktur (einschließlich der B 474n) und die Gebäude der Unternehmen errichtet. In der Betriebsphase entstehen durch die Ansiedlung der Unternehmen Arbeitsplätze auf dem Industrieareal. Beide Impulse initiieren weitere ökonomische Aktivitäten, die so genannten indirekten Effekte: Sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase des Parks werden Vorleistungen nachgefragt, die von weiteren Unternehmen erstellt werden.
Die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen in der Betriebsphase von newPark sind stark von der Lage auf den Absatzmärkten abhängig. Im Rahmen des Gutachtens wurden zwei Szenarien unterschieden:
- Das Positiv-Szenario neuer Absatzmärkte: Es gelingt den Unternehmen im newPark, ihre Produkte und Dienstleistungen zusätzlich zum bestehenden Angebot abzusetzen.
- Das Negativ-Szenario einer vollständigen Verdrängung der Nachfrage: Das zusätzliche Angebot trifft auf einen bereits gesättigten Markt.
Ökonomische Impulse in der Bauphase: 1.800 Millionen Euro Investitionen und ein Gesamtbeschäftigungspotenzial von 15.000 Mannjahren
Nach den Berechnungen des RWI werden in der Bauphase voraussichtlich 1.800 Millionen Euro auf dem newPark-Areal investiert. Dabei entfallen auf den Bau der B 474n 82 Millionen Euro und auf die innere sowie äußere Erschließung 84 Millionen Euro. Die Summe, die die sich ansiedelnden Unternehmen in die Errichtung ihrer Betriebsgebäude investieren, wird auf 1.626 Millionen Euro geschätzt. Die Bruttowertschöpfung beträgt voraussichtlich 865 Millionen Euro.
Das Beschäftigungspotenzial der Parkerstellung wird in Beschäftigungsäquivalenten (sog. Mannjahre) gemessen. Zum Bau des Parks sind ca. 15.000 Mannjahre erforderlich. 70 Prozent des Arbeitsvolumens wird direkt im Park erbracht. Von 90 Prozent dieser Beschäftigungsimpulse profitiert die Baubranche.
Ökonomische Impulse in der Betriebsphase: Bruttowertschöpfung von bis zu 1.820 Millionen Euro und bis zu 23.400 neue Arbeitsplätze
Wenn auf allen Industrieflächen die angesiedelten Unternehmen ihren Betrieb aufgenommen haben, werden dort voraussichtlich ca. 13.000 Menschen arbeiten.
Gelingt es den sich im newPark ansiedelnden Unternehmen, ihre Produktion zusätzlich zum bestehenden Angebot abzusetzen, wird eine Bruttowertschöpfung von 1.820 Millionen Euro generiert. Die Zahl der Arbeitsplätze kann auf gut 23.400 anwachsen. Damit kämen auf zehn Arbeitsplätze im newPark neun weitere in NRW, davon sechs weitere im Ruhrgebiet und drei im übrigen NRW.
Bei dem Negativszenario vollständiger Verdrängung prognostizieren die Forscher immerhin noch eine Bruttowertschöpfung von 1.170 Millionen Euro und ca. 15.600 neue Arbeitsplätze. Auf zehn Arbeitsplätze im newPark kämen dann nur zwei weitere Arbeitsplätze im Ruhrgebiet und keiner im restlichen NRW.



